Felsbrocken zerstört Haus - Münchner BRK-Rettungshunde im Einsatz
Ein Felsbrocken hat am 25. Januar kurz vor 20.00 Uhr im oberbayerischen Stein an der Traun ein Wohnhaus komplett zerstört. Über die Leitstelle Traunstein wurde auch die Rettungshundestaffel des BRK-Kreisverbandes München alarmiert, die sich sofort mit sieben Einsatzkräften und zwei Trümmersuchhunden auf den Weg machte. Am Einsatzort angekommen, berichtete Martin Grassler von der BRK-Rettungshundestaffel Traunstein, dass im Haus vier Personen verschüttet sind, wobei Klopf- und Sprechkontakt zu zwei Personen bestand. Die Einsatzkräfte von Polizei, Feuerwehr, THW und Rotem Kreuz versuchten an die unter den Trümmern verschüttete Familie heranzukommen. Die Suchmannschaften konnten nach drei Stunden Bergungsarbeit unter schwierigsten Bedingungen den 45-jährigen Familienvater sowie seine 18-jährige Tochter nur noch tot aus den Trümmern ziehen. Dagegen gelang es, den Sohn und die Mutter anschließend lebend zu retten. Beide sind nach Aussagen der Ärzte außer Lebensgefahr.
Um auszuschließen, dass sich keine weiteren Personen im Haus aufgehalten haben oder vor dem Haus durch die Trümmer verschüttet wurden, suchten die beiden Trümmerhunde "Karu" und "Jaakko" der Münchner BRK-Rettungshundestaffel anschließend das Gebiet nacheinander ab. Beide Hunde konnten aber keine weiteren Verschütteten orten, so dass die Einsatzstelle aus Sicht der Rettungshundestaffel freigegeben werden konnte.
"Der Einsatz verlief aus unserer Sicht sehr gut und koordiniert", sagt der Leiter der Rettungshundesstaffel des BRK-Kreisverbandes München Frank Singer, der insbesondere Martin Grassler von der Traunsteiner Rettungshundestaffel seinen Dank ausspricht, der als Einsatzleiter für die Suchhundestaffeln fungierte und den Kontakt zur Gesamteinsatzleitung hielt. Einsatzende für die Münchner BRK-Rettungshundestaffel war gegen 3.30 Uhr früh.
