Bergwacht München
Naturschutz und Rettung bilden den Schwerpunkt der Bergwacht-Arbeit.
Die meisten Einsätze stehen in Zusammenhang mit Ski- oder
Snowboardunfällen im Winter. Aber auch zu anderen Jahreszeiten kommen
die über 250 ehrenamtlichen Helfer und Helferinnen der Münchner
Bergwacht, die insgesamt 9 Diensthütten betreuen, Kletterern und
Wanderern in Not zu Hilfe. Die Natur vor unbedachter oder mutwilliger
Zerstörung zu schützen, ist seit die Bergwacht 1920 von engagierten
Münchnern gegründet wurde – ein herausragendes Ziel. Die Münchner
Bergwacht ist aber nicht nur im Gebirge, sondern auch in der Stadt
aktiv, sei es bei Snowboard-Events im Olympiapark, im Sanitätsdienst
auf dem Oktoberfest oder im Rahmen eines Praktikums beim Rettungsdienst
des Münchner Roten Kreuzes.
Wer sich für die Bergwacht interessiert, sollte mindestens 16 Jahre
alt sein, Kondition und skifahrerisches Können mitbringen, Klettern im
vierten Schwierigkeitsgrad beherrschen und in den letzten drei Jahren
einen Erste-Hilfe-Kurs absolviert haben (den er notfalls bei der
Bergwacht nachholen kann). Die intensive Ausbildung bei der Bergwacht
mit Praktika dauert 730 Stunden – verteilt auf zwei Jahre.
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