Großzügige Testamentspende

Großzügige Testamentspende

Der erfolgreiche Münchner Galerist Otto van de Loo, der 2015 mit 91 Jahren verstarb, vermachte dem Münchner Roten Kreuz einen stattlichen Geldbetrag. Otto van de Loo hatte eine besondere Beziehung zum Roten Kreuz, seit er als Flieger im Zweiten Weltkrieg von Sanitätern des Roten Kreuzes gerettet wurde.

Bericht von München.tv: https://youtu.be/19BWzqHiq3E

Testamentsvollstrecker Berthold Goerdeler spannte in seiner Ansprache einen Bogen zum Rot-Kreuz-Gründer Henry Dunant. Wie er hatte van de Loo die Schrecken des Krieges erlebt und aus dieser Erfahrung heraus helfen wollen. Die Menschlichkeit, die ihm bei seiner Rettung durch Rotkreuzhelfer widerfuhr, bestärkten ihn, nach seinem Tod etwas zurückzugeben. "Er hat das Rote Kreuz als eine starke Gemeinschaft, wenn man in Not ist, erlebt", sagte Goerdeler. Der Vorsitzende des Münchner Roten Kreuzes, Karl-Heinz Demenat, dankte Goerdeler und dem anwesenden Sohn Konrad van de Loo. Die Familie van de Loo hatte zusammen mit dem BRK-Kreisverband verschiedene Alternativen der Verwendung der Testamentspende diskutiert. Gemeinsam fiel schließlich die Entscheidung auf die Anschaffung eines Spezialfahrzeuges. Dabei handelt es sich um einen Gerätewagen für den Rettungsdienst, der bei Großeinsätzen zum Transport von Geräten und Ausrüstung zum Einsatz kommt. Dieser werde dringend benötigt, erklärte Demenat: "Damit wird eine Lücke geschlossen." Bei größeren Unfällen oder Katastrophen stehe den Einsatzkräften das benötigte Material und die Ausrüstung mit dem neuen Gerätewagen künftig sofort am Unfallort zur Verfügung.

Die Einsatzkräfte des Roten Kreuzes bringen "Zuversicht, Solidarität und Menschlichkeit", in eine Welt, die mehr und mehr in Unordnung gerät, sagte Stadtpfarrer Rainer Maria Schießler bei der anschließenden Segnung dieses und weiterer neuer Einsatzfahrzeuge. Und er ermutigte die Rotkreuzler: "Lassen Sie auch weiterhin Menschen in Not spüren, dass Hilfe da ist".

Fotos: Marion Vogel; Großes Bild von links: Konrad van de Loo und Berthold Goerdeler bei der Übergabe des neuen Gerätewagens Rettungsdienst an den Vorsitzenden Karl-Heinz Demenat. Kleines Bild: Stadtpfarrer Rainer Maria Schießler bei der Fahrzeugsegnung

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