Lebensgefahr auf und in der Isar

Lebensgefahr auf und in der Isar

Bericht vom 29./30.7.2017 und dringender Apell der Wasserwacht München Mitte:

Leider waren unsere Warnungen anscheinend nicht drastisch genug. Denn wir haben vor der Großhesseloher Brücke 26 Boote per Megafon gewarnt und tw. mittels Wurfsack aus der Isar geholt.

Unsere Begehung des Wachgebietes in der Früh hat ergeben, dass die Marienklausenbrücke und die Tierparkbrücke mit Bäumen blockiert sind und deswegen die Durchfahrt lebensgefährlich ist. An der Großhesseloher Brücke war die Walze nach dem Wehr so stark, dass die Boote hängen geblieben wären. Deswegen haben wir beschlossen, die Schlauchbootfahrer weit genug flussaufwärts aus der Isar zu holen und sie gebeten, nicht mehr weiter zu fahren.

Fazit:

  • 1 Großeinsatz am Großhesseloher Wehr, der sich glücklicherweise als Fehleinsatz herausgestellt hat. Neben der Wasserwacht waren die Feuerwehr, Rettungsdienst, Polizei und ein Hubschrauber im Einsatz.
  • 1 Gesichtsverletzung, mit anschließendem Kreislaufkollaps: Abtransport durch Rettungsdienst.
  • 2 Erste-Hilfe-Leistungen, Schnittverletzungen durch Glasscherben.
  • Diverse Warnungen an Schwimmer in der Isar, da die Strömung zu stark für Kinder sowie Erwachsene war.

Vielen Dank an die Wasserwacht Unterhaching, die uns tatkräftig unterstützt hat.

Deswegen nochmals unsere Warnung:

Der Wasserstand ist zu hoch, für Schlauchbootfahrten, wie auch zum Baden! Bitte geht unter diesen Umständen nicht in die Isar!

Text: Wasserwacht München Mitte

Fotos: © Sascha Kletzsch

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