Fahne des DRK im Wind Copyright: DRK-Service GmbH / Foto: Andre Zelck

Chronik

DATUM EREIGNIS
10. März 1875 Aufstellung der ersten freiwilligen Sanitätskolonne „Oberbayerische Freiwillige Sanitätskolonne“ und Gründungstag der Freiwillige Sanitätskolonne vom Roten Kreuz „München“
24. August 1878 Erste Legimitationskarten als Ausweis bei Hilfeleistungen in der Öffentlichkeit. Es wurden 63 Stück an die Oberbayerische Sanitätskolonne München ausgegeben.
1881 Erste fliegende Sanitätswache anlässlich des VII. Deutschen Bundesschieflens auf dem Festplatz der Theresienwiese
1887 Seit 1887 bildeten fliegende Wachen, verbunden mit einem ärztlichen Dienst an den Haupttagen, eine ständige Erscheinung beim Münchner Oktoberfeste.
1889 Im Jahre 1889 erhielt die FSK München die Bezeichnung „Freiwillige Sanitäts-Haupt-Kolonne München“
7. Juli 1889 Schweres Eisenbahnunglück in Röhrmoos
28. Juli 1889 Abstellung einer fliegenden Sanitätswache zum VII. Deutschen Turnfest im Jahre 1889 vom 28. bis 31.Juli; Der Dienst wurde abwechselnd von der Sanitätskolonne und dem Turnersanitätszug versehen.
8. August 1889 Großer Einsatz der Freiwilligen Sanitätskolonne anlässlich der Elefantenpanik während des Festzuges bei der Zentenarfeier mit mehr als 200 Hilfeleistungen.
1890 Erste große Übung in Feldformation bei Dachau, gemeinsam mit der dortigen Kolonne, verbunden mit einem Reisemarsch der Kolonne München nach dem Übungsort.
1891 Große Übung in Augsburg im Verein mit der dortigen Kolonne
1893 Große Felddienstübung der Kolonne München auf dem Oberwiesenfeld
26. Januar 1894 Feldmäßiger Reisemarsch nach Aubing, dem sich eine Felddienstübung anschloss
25. September 1894 Organisation des Rettungsdienstes und erste Ständige Sanitätswache in der Marstallstrafle Nr. 4 Parterre rechts
10. Mai 1896 Große Übung in Buchendorf. Die Hauptaufgabe dieser Übung bildete die behelfsmäßig Einrichtung von Landfahrzeugen zum Verwundetentransport. Das Material für diese Behelfsarbeiten wurde dem dortigen Gemeindewald entnommen.
22. November 1896 Eine auf dem Oberwiesenfeld veranstaltete Übung gewann durch die Anwesenheit der Vertreter des Kreisausschusses von Oberbayern, des Zentral-Komitees des Bayerischen Landeshilfsvereins und des K. Kriegsministeriums besondere Bedeutung.
1896 Vertrag zwischen der Freiwilligen Sanit‰tskolonne München und der Freiwilligen Rettungsgesellschaft. Die Freiwilligen Sanitätskolonne München erhielt den nördlichen Teil der Stadt
18. November 1897 Bauunglück im Maximilianskeller, bei welchem die Kolonne unter Führung v. Stromers mit Lebensgefahr die Bergung der Verletzten durchführte.
1. Oktober 1898 Am 1. Bis 4. Oktober beteiligte sich die FSK München mit einem Transportzug und drei etatmäßigen Fahrzeugen an einer anlässlich des Führer- und Ärztetages deutscher freiwilliger Sanitätskolonnen in Berlin abgehaltenen größeren Übung bei Schöneberg.
September 1898 Erwerb des Hauses an der Hildegardstraße Nr. 12 und an der Kanalstrafle 32
13. August 1899 Anlässlich des 4. Deutschen Führer- und Ärztetags in München fand eine große Felddienstübung auf dem Oberwiesenfeld statt, an der sich außer der FSK München die Sanitätskolonnen Nürnberg, Augsburg, Regensburg, Landshut, Passau, Rosenheim und Landsberg
beteiligten.
1. Januar 1900 Abordnung des Sanitätsmanns Franz Sigl als Pfleger auf das Lazarettschiff „Gera“ nach Ostasien
13. Januar 1900 Das Jahr 1899 führte Professor Dr. Feßler nach Transvaal, auf den Schauplatz des Burenkrieges. Hier verblieb er vom Tage seines Eintreffens in Pretoria am 13. Januar 1900 bis zum 26. Juli des gleichen Jahres, an welchem Tag der Leiter des englischen
Feldspitals. Surgeon-Major Thiele, die Leitung des deutsch- holländischen Spitals in Krügersdorp übernahm. Seine Erlebnisse als Leiter einer Burenambulanz hat Professor Dr. Feßler in einem interessanten Werke „Unter dem Roten Kreuz in Transvaal“
München 1902 niederlegte.
25. April 1900 Erstes Wohltätigkeitsfest in den Kaimsälen
1. Mai 1901 Errichtung einer ständigen Sanitätswache mit Verbandraum im Südlichen so genannten Posthofe des Hautbahnhofes. Ferner für den Bereich des Rangierbahnhofes die Errichtung einer ständigen Sanitätswache im Bahnhof Laim
8. Juni 1901 Am Nachmittag wurde von einer Abordnung der Kolonne am Grabe des ersten Kolonnenführers Baumeister Reinhold Hrischberg ein Kranz niedergelegt.
9. Juni 1901 Die erste große Rettungsübung in der Öffentlichkeit fand anlässlich der Feier des 25jährigen Bestehens der FSK München auf dem Max Joseph Platz statt.
25. Oktober 1901 Reisemarsch nach Schleiflheim, dem sich eine Felddienstübung gemeinsam mit der FSK Schleißheim anschloss. 1. Dezember 1901 Errichtung der ständigen Sanitätswache in Schwabing die mit der Durchführung des Automobilbetriebes im Jahre 1912 wieder aufgelassen
wurde
1. Januar 1902 In Jahre 1902 erhielt die FSK München ihre erste Satzung und erwarb die Rechte eine eingetragenen Vereins
1. Januar 1902 Eintritt des Turnersanitätszuges mit seinem leitenden Arzt Hofrat Dr. Uhl in der Kopfstärke von 50 Mann zur Kolonne, der von nun an als eigene, in sich geschlossene Abteilung angehören sollte.
25. August 1902 Beim Einsturz eines Bogens der Corneliusbrücke wurden 16 Personen verletzt und eine getötet. 31. Oktober 1902 Große Nachtübung mit dem Gedanken eines Eisenbahnunglücks auf dem alten Landshuter Geleise.
1. Januar 1903 Verlegung des Hauptdepot der Kolonne nach den Räumen der aufgelassenen Isarkaserne
1. Januar 1903 Im Oktober 1903 trat der I. Münchner Sanitätsradfahrverein geschlossen in der Stärke von 40 Mann als Sanitätsradfahrerzug in die Kolonne München ein.
20. Juni 1903 Am 20. mit 23. Juni 1903 veranstalteten Sanitätskolonne und Rettungsgesellschaft gemeinschaftlich ein Fest in den Eschenanlagen, dem die Idee eines Altmünchner Frühlingsfestes zugrunde lag. 28. Juni 1903 Große Gemeinschaftliche Felddienstübung mit
der FSK Augsburg, verbunden mit einem Reisemarsch und einem feldmäßigen Biwak. Die Kolonne München beteiligte sich an dieser Übung in der Stärke von 270 Mann mit 4 etatmäßigen Fahrzeugen, die Kolonne Augsburg in der Stärke von 180 Mann mit Fahrzeugen.
15. Mai 1904 Schul- und Transportübung der FSK München anlässlich der Tagung der Führer und Ärzte der oberbayerischen Sanitätskolonnen in den Höfen der Isarkaserne 12. Juni 1904 Besuch der Sanitätshauptwache durch Seine Königliche Hoheit Prinzregent Luitpold.
1. Februar 1905 Die Sanitätsmänner Mathias Bauer, Georg Böshenz, Josef Klob und Heinrich Warter mit einer Abteilung freiwilliger Krankenpfleger zur Schutztruppe nach Deutsch-Südwestafrika
12. April 1905 Besuch Seiner Königlichen Hoheit Prinzregent Luitpold von Bayern, nachmals König Ludwig III der Sanitätshauptwache in der Hildegardstraße. Nach eingehender Besichtigung der Räumlichkeiten wurde ein Probealarm mit sämtlichen Fahrzeugen, wie bei einer
Ausrückung zu einem Massenanfall, vorgeführt.
4. Oktober 1905 Größere Übung der Sanitätskolonne München und Pasing in Aubing
1. Januar 1906 Wegfall der Bezeichnung „Sanitätshauptkolonne“. Fortan führt die Kolonne München den Namen: „Freiwillige Sanitäts-Kolonne vom Roten Kreuz München“
19. Mai 1906 Ein Maifest, welches am 19. mit 21. Mai 1906 stattfand wurde von der Kolonne durchgeführt
26. Juni 1906 Beteiligung der Sanitätskolonne München mit 3 mobilen Zügen aktiv an den Übungen einer kriegsstarken Sanitätskompanie im Gelände zwischen Solln, Forstenried und Neuried
20. August 1906 Erstes Sanitätsautomobil in den Dienst gestellt
28. Juni 1907 Sommerfest der Kolonne am 28. mit 30 Juni 1907 im Japanischen Stil
12. Juli 1907 Am 12.07.1907 räderte das erste Sanitätsautomobil auf nächtlicher Rückkehr im Forstenrieder Park ein Wildschwein; der Wagen stürzte dabei um, geriet in Brand und wurde ein Opfer der Flammen
10. September 1907 Gründung des Eisenbahnrettungszuges
28. Juni 1908 Anlässlich des 2. Führer- und Ärztetages der bayerischen freiwilligen Sanitätskolonnen, der in München abgehalten wurde, fand am 28.Juni 1908 vormittags 09:30 Uhr eine größere Rettungsübung bei Prinzregententheater statt.
7. Januar 1909 Einladung der militärischen Dienststellen zu einer Probefahrt des Lazarettzugs des 1. bayerischen Armeekorps nach Kochel.
2. April 1909
6. Juni 1909 Übung anlässlich des IV. Oberbayerischen Führer- und Ärztetages in Traunstein mit dem mobilen Transportzug Nr.1 in feldmäßiger Stärke und Ausrüstung
14. Oktober 1909 Weiterer denkwürdiger Dienst der FSK München bei der Landung des ersten lenkbaren Parsevalluftschiffs P III auf dem Oberwiesenfeld 18. September 1910 Auf dem Oktoberfest wurden 8 Personen von durchgehenden Pferden verletzt.
15. März 1911 Eisenbahnübung zwischen Pasing und Aubing
7. Mai 1911 Reisemarsch der Kolonne München in der Stärke von 300 Mann mit 3 Fahrzeugen nach Buchendorf, wo im dortigen Gemeindewald die Ausführung feldmäßiger Behelfsarbeiten geübt wurde.
3. Juli 1911 Übung mit 9 Zügen und 6 vom k. 1. Train-Bataillon bespannten Fahrzeugen beteiligte sich die Kolonne an einer gemeinsam mit der dortigen Kolonne abgehaltenen Felddienstübung in Schleißheim.
23. Dezember 1911 Durch Zusammenstoß zweier Straßenbahnzüge am Gasteigberg wurden 11 Personen verletzt, denen die Kolonne die erste Hilfeleistung angedeihen ließ.
7. Juni 1912 Auf Einladung des Kommandeurs der 1. Division wohnten Führung, Ärzte und Dienstgrade der FSK München zu instruktiven Zwecken einer Nachtübung der Sanitätskompagnie auf Oberwiesenfeld bei.
12. Juni 1912 Auf Einladung des Kommandeurs der 1. Division wohnten Führung, Ärzte und Dienstgrade der FSK München zu instruktiven Zwecken einer früh 7 Uhr stattfindenden Übung der Sanitätskompagnie bei Milbertshofen an.
9. September 1912 Auf Anordnung der Sektion für Kolonnen- und Rettungswesen des Kreisausschusses von Oberbayern fanden in der Zeit vom 9. mit 13. und 16. mit 20. September 1912 zwei Kurse für Behelfsarbeiten unter Leitung des Kolonnenführers Freiherrn Stromer von Reichenbach
in der Isarkaserne statt. Zu diesen Übungen waren insgesamt 73 Mitglieder oberbayerischer Kolonnen durch den Kreisausschuss einberufen.
1. Januar 1913 Ausscheiden des Sanitätsradfahrerzuges als solcher aus den Reihen der Kolonne.
29. April 1913 Einladung des Generalkommandos des 1. Armeekorps mit 3 Z¸gen an der Frühjahrsparade der Garnison teilzunehmen.
17. Oktober 1913 Feier der 25jährigen Mitgliedschaft ihres hoch verdienten Kolonnenführers Hermann Freiherrn Stromer von Reichenbach
25. November 1913 Gründung der Medizinerabteilung. Am gleichen Abend erklärten 90 Mediziner ihren Beitritt.
2. August 1914 erster Mobilmachungstag für die freiwillige Krankenpflege
17. Juni 1916 Unruhen am Marienplatz
3. Dezember 1916 Eisenbahnunglück in Röhrmoos. Dort war Militärmaterialzug Nr. 604 auf den Güterzug Nr. 1906 aufgefahren. Außer dem Materialschaden waren ein Toter und drei Verletzte zu beklagen.
23. Januar 1917 Eisenbahnunglück in Schleiflheim. Dort geriet der D-Zug von Berlin in der Nähe der Station Schleßlheim durch Explosion einer großen mit Schwefelkohlenstoff gefüllten Flasche in Brand. Drei Reisende fanden den Tod und 68 Personen erlitten mehr
oder weniger schwere Verbrennungen verschiedenen Grades, sowie Verletzungen durch Schnittwunden.
18. April 1917 Eisenbahnunglück in Nannhofen. In der Nacht des 18. April 1917 wurde der von München kommende gemischte Zug Nr. 926 während eines Rangiermanövers von dem von Augsburg kommenden Schnellzug Nr. 53 in der Mitte angefahren und durchschnitten. Die Maschine
des Schnellzuges stürzt um und wirkte so als Prellbock, auf den die Wagen des Schnellzuges auffuhren, das Unglück vergrößernd. 24 Tote und 61 mehr oder minder schwer Verletzte waren nebst großem Materialschaden die Folge eines unglückseligen
Übersehens des Sperrsignals seitens des Führers des Schnellzugs.
27. Juli 1917 Bauunglück beim Neubau der Bayerischen Motorenwerke in München
15. Januar 1918 Eisenbahnunglück bei München – Moosach
25. Januar 1918 Eisenbahnunglück bei Schleißheim
7. Januar 1919 Am Dienstag, den 7. Januar 1919 wurde die Sanitätstkolonne nach dem Promenadeplatz gerufen, wo es im Laufe des Nachmittags zu Unruhen gekommen war. Gegen 6 Uhr rückte die Sanitätskolonne mit 4 Fahrzeugen aus, um mehrere durch Schüsse Verletzte
zu versorgen. Mit dem Leichenwagen der Kolonne wurden 2 Tote weggeschafft.
1. Januar 1920 Zusammenschluss des Bayerischen Landeshilfsverein mit dem Bayerischen Frauenverein zum Bayerischen Landesverein vom Roten Kreuz
15. November 1920 Verkauf des Hauses an der Hildegardstraße Nr. 12 und an der Kanalstraße 32
1. Januar 1921 Neuordnung der gesamten Rotkreuz – Tätigkeit in einer Satzung
1. Januar 1924 Gründung des Gebirgsunfalldienstes
1. Januar 1926 Gründung einer Sängerrunde
24. Mai 1926 Zugunglück am Münchner Ostbahnhof
1. Januar 1927 Aufnahme des Wasserrettungswesens
1. Januar 1928 Metzgersprung
1. Januar 1928 Zugunglück am Münchner Hauptbahnhof
15. März 1928 Rückkauf des Hauses an der Hildegardstraße Nr. 12 und an der Kanalstraße 32
1. Januar 1929 Zugunglück am Münchner Hauptbahnhof
1. Januar 1930 Brand des Glaspalastes und der Schrannenhalle
1. Januar 1933 Gründung eines Sanitätsmusikzuges
9. Dezember 1937 Gesetz zur Rechtsstellung und Tätigkeitsbereich des Deutschen Roten Kreuzes
1. Januar 1943 Übertrag der ausschließlichen Durchführung des Krankentransportes
22. Mai 1945 OB Scharnagl, der von der Militärregierung die Ermächtigung erhalten hat, die Organisation des Roten Kreuzes für Bayern neu aufzubauen und von allen Parteieinflüssen zu bereinigen, beruft Prinz Adalbert von Bayern zu dessen Präsidenten
31. Mai 1945 Weiterarbeit von 30 Kolonnenmänner und 34 Helferinnen trotz Verbot an der 1. Fronleichnamsprozession
3. Juni 1945 1. Fronleichnamsprozession
8. Juli 1945 Das Schwabinger Krankenhaus, das mit 1600 Betten größte Krankenhaus der Stadt, wird von der Besatzungsmacht als Armee- Hospital übernommen.
12. Juli 1945 5600 Tonnen Kartoffeln werden nach München angeliefert, viel zu wenig für die vom Hunger bedrohte Bevölkerung
20. Juli 1945 Ein schweres Trambahnunglück ereignet sich an der Kreuzung Sandstrafle / Dachauer Straße. Ein Lastwagen will eine Trambahn überholen, stößt mit einer entgegenkommenden Straßenbahn zusammen und wird zwischen die beiden Straßenbahnen gedrückt.
Es gibt 17 Verletzte
28. Juli 1945 Das Bayerische Rote Kreuz ist als Nachfolger des Deutschen Roten Kreuzes vor dem Krieg gegründet worden und hat einen Antrag zur Gewährung der Mitgliedschaft beim Internationalen Roten Kreuz in Genf gestellt. Prinz Adalbert von Bayern wird der
Präsident der Organisation. Hauptaufgabe wird die Gefangenenbetreuung und die Vermisstensuche sein. Eine besondere Abteilung wird für die Opfer der Naziverfolgung eingerichtet.
31. Juli 1945 Den Bemühungen der Stadtverwaltung und des Bayerischen Roten Kreuzes ist es gelungen, eine weitere Gruppe Münchner Bürger aus dem KZ Mauthausen in die Heimat zurückzuführen. Heute trifft wieder eine Gruppe ein, die in Baukommandos Zwangsarbeit
zu verrichten hatte.
18. August 1945 Das Komitee des Internationalen Roten Kreuzes eröffnet in der Kolbergerstrafle 13 ein Büro
8. September 1945 Postverkehr mit Verwandten im Ausland ist nur auf Formularbögen des Internationalen Roten Kreuzes zulässig. Die Formularbögen dürfen außer mit der Anschrift mit maximal 25 Worten beschrieben werden.
19. September 1945 Auftrag der Dritten Amerikanischen Armee an die Bayerische Staatsregierung, eine gemeinnützige, unpolitische Rotkreuz – Organisation in Bayern aufzurichten
19. September 1945 An den wichtigsten Ausfallstraßen hat das Rote Kreuz bisher vier Hilfsstellen eingerichtet, die sich der Durchreisenden, meist Flüchtlinge und entlassene Soldaten, annehmen. Für die vielen Tausende, die unterwegs sind, sind weitere Hilfsstellen
geplant.
25. September 1945 Im Prinzregententheater findet eine Wohltätigkeitsveranstaltung zugunsten des Roten Kreuzes statt. Gustav Fröhlich erzählt Anekdoten vom Film, Mimi Thoma singt Chansons, Otto Wernicke trägt aus Werken von Wilhelm Busch vor, Felicie Hüni-Mihacsek
u. a. singen Lieder und Arien. Es tanzen die Balletts von Staatsoper und Staatsoperette. Die musikalische Leitung haben Bertil Wetzelsberger und Kurt Graunke.
10. Oktober 1945 Vertreter der Süd- und südwestdeutschen Rot-Kreuz- Organisationen tagen in München und beschließen eine enge Zusammenarbeit. Die Suchkartei des BRK soll zur Zentralkartei der gesamten amerikanischen Besatzungszone werden.
31. Oktober 1945 Das Bayerische Rote Kreuz führt in ganz Bayern eine Kleidersammlung für entlassene Soldaten, Flüchtlinge und werdende Mütter durch
15. November 1945 Prinz Adalbert von Bayern scheidet aus seinem Amt als Präsident des Bayerischen Roten Kreuzes aus
20. November 1945 Das Bayerische Rote Kreuz ruft zu einer Kinderaktion auf. Es will jedem Kind in Not zu Weihnachten mit warmer Kleidung, Nahrung mit Spielzeug und Christbaumschmuck eine Freude machen.
20. Dezember 1945 In der Auferstehungskirche singen die Regensburger Domspatzen unter der Leitung von Professor Schrems Advents- und Weihnachtslieder zugunsten des Bayerischen Roten Kreuzes.
22. Dezember 1945 Ein Großküchenwagen der Reichsbahn wird durch das Rote Kreuz dem Verkehr übergeben. In dem Wagen können zu jeder Mahlzeit 1000 Essen ausgegeben werden. Das Essen ist zur Betreuung durchreisender Flüchtlinge gedacht.
23. Dezember 1945 Das Rote Kreuz beschert im Cafe Viktoria über 1500 Kinder und 5000 bedürftige Personen bei fünf Weihnachtsfeiern.
1. Januar 1946 Hochwasserkatastrophe in Rosenheim
1. Januar 1946 Typhus – Epidemie in Neuötting
10. Januar 1946 Der geschäftsführende Präsident des Bayerischen Roten Kreuzes, Josef Stürmann, ernennt Stadtrat Gottlieb Branz zu seinem Stellvertreter. Branz führt den Titel Vizepräsident des Bayerischen Roten Kreuzes.
13. Januar 1946 Bis zum 25. Januar veranstaltet das Bayerische Rote Kreuz eine Haussammlung für Invaliden und Hinterbliebene des Krieges
26. Januar 1946 Heute und Morgen führt das Bayerische Rote Kreuz eine Straßensammlung zugunsten der Versehrten, invaliden und Hinterbliebenen durch.
10. Februar Erstmals nach dem Krieg findet in Daglfing wieder ein Trabrennen 1946 statt. Der Reinerlös des Tages fließt dem Bayerischen Roten Kreuz zu.
31. März 1946 Im abgelaufenen Monat waren in den sechs Flüchtlingslagern Münchens durchschnittlich 1390 Flüchtlinge untergebracht, an die 29 161 Verpflegungsrationen ausgegeben wurden. In den Verpflegungsstellen des Bayerischen Roten Kreuzes am Haupt-, Ost-
und Südbahnhof wurden 35 982 Flüchtlinge und heimkehrende Soldaten verpflegt.
24. April 1946 Der Präsident des Bayerischen Roten Kreuzes, Dr. Josef Stürmann, wurde von der bayerischen Regierung aus seinem Amt entlassen, weil die Geschäftsführung einer „demokratischen Grundlage entbehrte“. Kommissarischer Leiter ist der Münchner Stadtrat
Gottlieb Branz.
8. Mai 1946 Das Bayerische Rote Kreuz erwirbt durch Stadtratsbeschluss das Recht zur Errichtung von Parkplätzen auf öffentlichen Anlagen und Plätzen. Die Aufsicht wird Kriegsversehrten und sonstigen Invaliden anvertraut. Auf der Wiesn und an der Blumenstraße
sind derartige Einrichtungen bereits geschaffen, weitere 15 bis 20 sollen demnächst folgen. Für 10 Pf können Autofahrer und Fahrradfahrer ihre Fahrzeuge diebstahlsicher abstellen.
1. Juni 1946 OB Scharnagl wird ehrenamtlicher Präsident des Bayerischen Roten Kreuzes.
11. Juni 1946 OB Scharnagl wird in sein Amt als ehrenamtlicher Präsident des Bayerischen Roten Kreuzes eingeführt.
22. November 1946 Die katholische und evangelische Bahnhofsmission haben neben dem BRK im Hauptbahnhof einen eigenen Hilfsdienst eingerichtet. In zwei Baracken stehen 130 Betten für Übernachtungen für Mütter und Kinder, Schwerkriegsbesch‰digte, Heimkehrer usw.
zur Verfügung. Soweit Spenden eingehen, werden warme Mahlzeiten ausgegeben.
1. Januar 1947 Münchner Rennkatastrophe am Bavariaring
12. April 1947 Auf seiner ersten Landesversammlung wählt das Bayerische Rote Kreuz in Ingolstadt OB Scharnagl zu seinem Präsidenten. Gottlieb Branz wird wieder Vizepräsident. Die Versammlung schließt den demokratischen Aufbau des BRK mit der Verabschiedung
der Satzung ab.
16. April 1947 Der Weiß Ferdl tritt wieder auf der Bühne im Platzl auf und zwar in einer Wohltätigkeitsveranstaltung des Bayerischen Roten Kreuzes
20. September 1947 Eine Tagung der Arbeitsgemeinschaft des Roten Kreuzes der britischen und amerikanischen Zone bespricht Maßnahmen angesichts des bevorstehenden Winters.
18. Oktober 1947 Vom Landesverband des Bayerischen Roten Kreuzes wird als Vertreter des BRK im Bayerischen Senat OB Scharnagl gewählt. Auf der Sitzung wird gleichzeitig die Bildung des „Jugend- Rotkreuzes“ beschlossen.
1. Dezember 1947 Heute beginnt eine bis zum 28. Februar 1948 laufende Geldlotterie des Bayerischen Roten Kreuzes. Es werden 1 500 000 Lose zu 1 Mark verkauft, Hauptgewinn ist ein Opel-Olympia-Viersitzer mit eingebauter Heizung und Radio.
1. Januar 1948 Typhus – Epidemie in Neuötting
18. Februar 1948 In der Ifflandstraße 40 wird die Blindenführhundeschule des Bayerischen Roten Kreuzes eröffnet.
24. Mai 1950 Eine durch die Bundesbahn ausgelöste Nachtalarmübung in Deisenhofen

Chronik zusammengestellt von: Volker Schneider; Rettungsassistent; – Bayerisches Rotes Kreuz – Kreisverband München Rot Kreuz Museum München – Boschetsriederstr. 33 – 81379 München – Tel.: 74216955

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