Spenden im Kampf gegen Corona

Das Münchner Rote Kreuz engagiert sich mit seinen hauptamtlichen Mitarbeitern und ehrenamtlichen Helfern sehr intensiv, um die Auswirkungen des Virus zu bewältigen.

Unsere Hilfen und Leistungen für die Bürgerinnen und Bürger der Stadt und des Landkreises München wie Rettungsdienst, Katastrophenschutz, Hausnotruf, Essen auf Rädern, Seniorenheime führen wir auch unter den schwierigen Bedingungen uneingeschränkt weiter. In den Kindertagesstätten halten wir eine Notbetreuung aufrecht.

Wir dürfen jedoch z.B. keine Flohmärkte veranstalten und keine Erste Hilfe Kurse abhalten. Veranstaltungen, bei denen wir Sanitätsdienste geleistet hätten, sind abgesagt. Dadurch fallen dringend notwendige Einnahmen weg.

Gleichzeitig haben sich die Preise u.a. für notwendige Schutzausrüstung vervielfacht. Und auch der Bedarf an Schutzausrüstung ist enorm angestiegen. Doch wir müssen und wollen unsere Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sowie unsere ehrenamtlichen Kräfte schützen.

Solidarität und Zusammenhalt können in dieser Zeit viel bewirken. Wir sind auf Ihre Hilfe angewiesen, damit wir helfen können.

Jetzt spenden.

Rettungsdienst stark gefordert

Sprunghaft nahmen mit Covid-19 assoziierte Einsätze zu. Bei Verdachtsfällen arbeiten die Mitarbeiter mit Schutzmasken, Schutzkitteln und speziellen Schutzbrillen und reinigen die Rettungs- und Krankentransportwagen nach jedem Einsatz gemäß den höchsten Hygienestandards.

Herausforderungen in der Pflege

Neben den erhöhten physischen Anforderungen, die das Tragen der Schutzausrüstung im Heimalltag stellt, belasten die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in der Pflege auch die Sorge, eventuell das Virus an Senior*innen weiterzugeben.

Schulungen für ehrenamtliche Einsatzkräfte

Nicht nur im Rahmen des Katastrophenschutzes, auch bei Einsätzen an den Münchner Badeseen, an der Isar und in den Bergen können ehrenamtliche Einsatzkräfte mit infizierten Personen oder Covid-19-Verdachtsfällen in Berührung kommen.
Dafür schult das Münchner Rote Kreuz in spezieller Hygiene und im Umgang mit der persönlichen Schutzausrüstung

Schnelleinsatzgruppen in Alarmbereitschaft

15 Schnelleinsatzgruppen des Münchner Roten Kreuzes mit 110 Einsatzkräften sind rund um die Uhr abrufbereit. Neben den Bereitschaften stehen die Bergwacht und die Wasserwacht außerhalb ihrer Einsatzgebiete zur Verfügung, um in der Stadt und im Landkreis zu unterstützen.

Lokale Hilfsaktionen

Einkaufshilfen

Neben dem Einsatz im Rettungsdienst und Katastrophenschutz arbeiten unsere ehrenamtliche Helferinnen und Helfer auch in lokalen Angeboten zur Unterstützung von hilfsbedürftigen Mitbürgerinnen und Mitbürger, wie z.B. unterstützen mit Einkaufshilfen, nähen Behelfsmasken für Pflegeeinrichtungen, erstellen Schutzschilde für Krankenhäuser, engagieren sich bei der Ausgabe von Mahlzeiten an sozial benachteiligte Menschen. Mehr Infos zu den lokalen Einkaufshilfen

Produktion von Masken und Schutzschilden

Helferinnen und Helfer zwischen 18 und 88 Jahren ließen die Nähmaschinen rattern, um waschbare Mund- und Nasenmasken für ihre Kollegen in den verschiedenen Rotkreuz-Bereichen sowie für Krankenhäuser, Pflegeheime und soziale Einrichtungen herzustellen.

Zeltaufbau vor zwei Kliniken

Auch die Arbeitsgruppe „Technik und Sicherheit“ des Münchner Roten Kreuzes war im Corona-Kontext gefragt: Ehrenamtlichen Helfer bauten vor zwei Münchner Kliniken große Zelte für das Corona-Screening auf.