· Pressemitteilung

Staatsministerin Ulrike Scharf besucht „Neue Ziegelei“

Die Staatsministerin für Familie, Arbeit und Soziales Ulrike Scharf besuchte das Zentrum für Soziales und Kultur „Neue Ziegelei“ im Münchner Stadtteil Bogenhausen. Das innovative Quartierszentrum, das vom BRK-Kreisverband München geführt wird, vereint soziale und kulturelle Angebote für unterschiedliche Generationen unter einem Dach.

Staatsministerin Scharf informierte sich am 26.03. bei einem Rundgang gemeinsam mit Vertreterinnen und Vertretern des Münchner Roten Kreuzes sowie lokalen Akteurinnen über die vielfältigen, sozialen Angebote des im Vorjahr eröffneten Zentrums. In Gesprächen mit Mitarbeitenden und Besucherinnen und Besuchern hob sie die besondere Bedeutung quartiersnaher sozialer Infrastruktur hervor.

Bayerns Sozialministerin Ulrike Scharf betonte: „Die „Neue Ziegelei“ ist ein Ort, der Menschen verbindet, egal, ob jung oder alt. Hier spüren wir, was Nähe bedeutet: miteinander zu lachen, sich mit Anderen auszutauschen oder gemeinsam Pläne fürs Viertel zu schmieden. Orte wie diese lassen Einsamkeit gar nicht erst aufkommen, sie stärken unser Miteinander und unsere demokratischen Werte - sie sind der stabile Anker in Zeiten, in denen wir Unsicherheit und Umbruch spüren. Bayern bleibt gemeinsam stark.“ 

Die „Neue Ziegelei“ umfasst ein neues Alten- und Service-Zentrum, ein Familienzentrum, einen Nachbarschaftstreff sowie ein Kulturzentrum und bietet damit ein breites Spektrum an Hilfen, Beratung, Begegnung und kultureller Teilhabe. Ziel ist es, die Lebensqualität im Viertel gezielt zu steigern und den sozialen Zusammenhalt zu fördern.

„Für uns als Münchner Rotes Kreuz ist die Neue Ziegelei ein Ort, an dem Hilfe, Gemeinschaft und Kultur zusammenwirken. Unsere Mitarbeitenden und Ehrenamtlichen unterstützen täglich dort, wo Hilfe gebraucht wird: mit Beratung, Begleitung, offenen Ohren und praktischer Hilfe im Alltag“, betonte Simone Rohrer, Geschäftsführerin des Münchner Roten Kreuzes, Träger der „Neuen Ziegelei“. „Der Besuch der Staatsministerin zeigt, wie wichtig diese Arbeit für den sozialen Zusammenhalt ist und bestärkt uns darin, den Menschen im Viertel weiterhin verlässlich zur Seite zu stehen.“

Ein Alten- und Service-Zentrum bietet Beratung, Hilfe und einen sozialen Mittagstisch für ältere Menschen. Im Familienzentrum finden Eltern niedrigschwellige Unterstützung in Erziehungsfragen, Beratung im Alltag und einen Ort zum Austausch. Ebenso bietet der Nachbarschaftstreff eine Anlaufstelle für bürgerschaftliches Engagement, an dem sich Menschen treffen können, Ideen entwickeln und Projekte starten. Mit dem neuen Stadtteilkulturzentrum am Maria-Nindl-Platz erhalten Künstlerinnen und Künstler eine eigene Bühne, um ein Kulturprogramm mit Ausstellungen oder auch Musikfestivals zu gestalten.

Das Gebäude selbst ist als offenes Quartierszentrum konzipiert und fördert mit seiner zentralen Lage gezielt Austausch und Integration im Viertel. Es zeichnet sich durch eine multifunktionale Ausrichtung aus und beinhaltet zusätzlich zu ausreichenden Räumen einen 230 m² großen Multifunktionssaal im Obergeschoss. Dieser bietet Platz für 300 Personen und kann für Konzerte, Vorträge und Theateraufführungen genutzt. 

Die Stadt München finanziert den Bau und die Einrichtungen. Das Projekt entstand in Kooperation zwischen dem Sozialreferat, dem Kulturreferat, dem Baureferat, dem Kommunalreferat sowie dem Bezirksausschuss und dem BRK-Kreisverband München. 

Mehr Infos: www.neueziegelei.de