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Freiwillige des Münchner Roten Kreuzes drucken Ausrüstung gegen das Coronavirus

Freiwillige des Münchner Roten Kreuzes drucken Face Shields und Behelfsmasken mit Hilfe von 3D-Technologie. Münchner Krankenhäuser erhalten die Ausrüstung kostenlos.

Das Bereitschaftsheim Harlaching wurde kurzerhand in ein 3D-Druckerei umfunktioniert. Seither haben Freiwillige des Münchner Roten Kreuzes 350 Behelfsmasken mit Hilfe von 3D-Technologie angefertigt sowie zusammen im „Maker vs. Virus“ Team 1.000 Face Shields, Visiere als Spritzschutz für Ärzt*innen, mitproduziert und verpackt. Im Zwei-Schichtbetrieb arbeiten ehrenamtliche Rotkreuz Helfer*innen von 8 bis 23 Uhr an der Produktion.
„Bei der Schulung im Umgang mit unserer persönlichen Schutzausrüstung sind wir auf die Idee gekommen. Wir haben überlegt, wie wir in dieser herausfordernden Situation einen Beitrag leisten können“, erklärt Nicolas Stamou vom Münchner Roten Kreuz, Bereitschaft Harlaching. Gemeinsam mit einem Kollegen hat er „Maker vs. Virus“ kontaktiert und die Aktion in Harlaching gestartet.

Unter „Maker Vs. Virus“ haben sich deutschlandweit sogenannte Maker zu einem Kollektiv zusammengeschlossen, um in der Bewältigung des Coronavirus zu unterstützen. Maker sind eine Art Handwerker, die mit modernder Technologie arbeiten.

Das Material und die Anleitung für den 3D-Druck erhalten sie vom „Maker vs. Virus“ in München. Dorthin senden sie auch die fertigen Stücke. Die Schutzschilden und Masken werden von Freiwilligen an Münchner Krankenhäuser, Pflegeheime und Ärzt*innen verteilt. Die Einrichtungen erhalten die Ausrüstung kostenlos.

Für die Face Shilds drucken die Helfer*innen Halterungen im 3D-Drucker. In Sets zu fünf oder 10 Stück werden sie zum Verschicken vakuumiert. Die Visiere können desinfiziert und damit mehrfach verwendet werden
Bei den Masken kommt zusätzlich zum 3D-Drucker auch noch die Nähmaschine zum Einsatz. Die Maskenhalter (seitliche Clips und Nackenhalter) werden im 3D-Drucker gedruckt. Aus dem zugeschnitten Vliesstoff nähen die Freiwilligen den gefalteten Stoffteil der Maske. Die fertigen Maskensets bestehen aus dem Maskenhalter in den der Stoffteil eingespannt wird, einfachen Haushaltsgummibändern zum Fixieren der Maske und fünf Stoffteilen zum Auswechseln. So kann der gedruckte Halter gereinigt und mit frischem Stoffteilen wiederverwendet werden.

Die Masken und Schilde aus dem 3D-Drucker entsprechen nicht dem Standard von zertifizierter Schutzausrüstung. Sie stellen jedoch eine Ergänzung bei der Versorgung mit dringend benötigtem Material dar.

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